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Suchbegriff: Meinungsartikel

Die deutsche Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung, wobei positive Wirtschaftsdaten auf einen möglichen Wendepunkt hindeuten. Nach zwei Jahren Rezession wuchs das BIP im Jahr 2025 um 0,2 %, für 2026 wird ein Wachstum von 1 % erwartet. Zu den wichtigsten positiven Faktoren zählen verbesserte Lieferketten, gut gefüllte Auftragsbücher und sinkende Erzeugerpreise. Allerdings bestehen weiterhin Risiken aufgrund der Zollandrohungen der USA und der Notwendigkeit von Strukturreformen, um eine nachhaltige Erholung zu gewährleisten.
Die Schweizer Online-Apotheke DocMorris erreichte ihr Umsatzziel für 2025 mit einem Wachstum von 9,3 % auf 1,19 Milliarden Schweizer Franken, angetrieben durch eine starke Performance in Deutschland, wo der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten um 31 % stieg. Das E-Rezept-System war ein wichtiger Wachstumsmotor, der insbesondere im vierten Quartal für eine Beschleunigung sorgte. Während das Unternehmen die Erwartungen der Analysten hinsichtlich des Konzernumsatzes leicht übertraf, verfehlte es die Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland und senkte seine Prognose für den EBITDA-Verlust auf 48 bis 52 Millionen Franken. DocMorris hält an seinem Ziel fest, 2026 die EBITDA-Gewinnschwelle und 2027 die Free-Cashflow-Gewinnschwelle zu erreichen.
Rossmann-Gründer Dirk Roßmann beteiligt sich an einem Joint Venture, um den Bau des Hamburger Elbtower-Projekts nach der Insolvenz von Signa fortzusetzen. Das Bundeskartellamt genehmigte das Vorhaben, an dem sich weitere Investoren beteiligen und das darauf abzielt, den Turm in reduzierter Höhe bis 2029 fertigzustellen. Hamburg plant, in den unteren Etagen ein Naturkundemuseum unterzubringen.
Das deutsche Rüstungsunternehmen TKMS strebt einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Kanada an und bietet dafür ein umfassendes Industriepaket an, das Investitionen in Seltene Erden, Bergbau, KI und Batterieproduktion umfasst. Das Unternehmen arbeitet mit deutschen und norwegischen Unternehmen zusammen und erwartet eine Entscheidung der kanadischen Regierung im Jahr 2026, während es gleichzeitig bis März eine weitere Entscheidung über einen U-Boot-Auftrag aus Indien erwartet.
Peter Voser, Vorsitzender von ABB und internationaler Wirtschaftsgigant, bleibt trotz geopolitischer Spannungen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos optimistisch. Er plädiert für langfristige Strategien, die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen und die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Ländern, anstatt zu versuchen, große Machtblöcke direkt zu beeinflussen. Voser erkennt zwar die aktuellen Herausforderungen des Geschäftsumfelds an, glaubt jedoch an bedeutende globale Wachstumschancen und betont, wie wichtig es ist, in unsicheren Zeiten die Stabilität der Unternehmen für die Mitarbeiter aufrechtzuerhalten.
Die Ölpreise für Brent und WTI stiegen aufgrund von Versorgungsunterbrechungen im kasachischen Tengiz-Ölfeld und erneuten geopolitischen Spannungen durch US-Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern deutlich an. Positive Wirtschaftsdaten aus China und ein schwächerer US-Dollar sorgten für zusätzliche Unterstützung, sodass trotz der starken US-Produktion und der Reservekapazitäten der OPEC+ eine Kombination von Faktoren entstand, die die Rohölpreise in die Höhe trieb.
ABB-Vorstandsvorsitzender Peter Voser bleibt trotz geopolitischer Spannungen optimistisch hinsichtlich der globalen Wirtschaftsaussichten. In einem Interview mit dem Weltwirtschaftsforum betont er, dass man sich auf langfristige Strategien konzentrieren und sich gleichzeitig an kurzfristige geopolitische Herausforderungen anpassen müsse. Voser plädiert für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen, insbesondere mit Ländern, die ähnliche Werte teilen, und ist der Ansicht, dass das derzeitige disruptive Umfeld auch Wachstumschancen bietet.
Der Artikel analysiert die Investitionsmöglichkeiten bei den europäischen Glasherstellern Vetropack (Schweiz) und Verallia (Frankreich) vor dem Hintergrund rückläufiger Alkoholkonsumtrends. Beide Unternehmen haben erhebliche Kursverluste verzeichnet, bieten jedoch mit soliden Bilanzen, attraktiven Dividendenrenditen (4,4 % für Vetropack, 4,7 % für Verallia) und positiven Analystenprognosen ein Wertinvestitionspotenzial. Trotz der Herausforderungen durch die rückläufige Nachfrage nach Getränken und geopolitische Probleme zeigen beide Unternehmen finanzielle Widerstandsfähigkeit und sind nach aktuellen Bewertungen für eine mögliche Erholung mit starkem Aufwärtspotenzial positioniert.
Indien hat einen bedeutenden 10-Jahres-Vertrag über die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) mit ADNOC aus Abu Dhabi im Wert von 3 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, in dessen Rahmen jährlich 500.000 Tonnen Flüssigerdgas an die Hindustan Petroleum Corp. geliefert werden sollen. Der Vertrag ist Teil eines umfassenderen Investitionsabkommens zwischen Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von 200 Milliarden US-Dollar und unterstützt die Strategie von ADNOC, seine LNG-Exportkapazitäten durch das Ruwais-Projekt zu erweitern, das die erste mit sauberer Energie betriebene LNG-Anlage im Nahen Osten sein wird und dessen Inbetriebnahme für Ende 2028 geplant ist.
Die Aktien der Schweizer Kantonalbanken haben Rekordhöhen erreicht, da Anleger angesichts der politischen Unvorhersehbarkeit in den USA, insbesondere unter Trumps Politik, nach sicheren Häfen suchen. Banken wie Valiant und mehrere Kantonalbanken verzeichneten im vergangenen Jahr Zuwächse zwischen 8 und 45 %, mit starken Dividenden und einem hohen Anlegervertrauen, obwohl einige Aktien im Verhältnis zu ihren Kurszielen überbewertet waren.

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